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Diese Arbeiten können wir für Sie durchführen:

Zementestriche

Zementestrich ist ein Estrich, bei dem als Bindemittel Zement verwendet wird, Zuschlag ( Sand ), Wasser und ggf. Zusatzmittel sind weitere Bestandteile. Fast die Hälfte aller Estriche sind Zementestriche. Zementestriche lassen sich in sehr hohen Festigkeiten herstellen. Sie eignen sich auch für den Außenbereich sowie für Gefälleestriche.

Calciumsulfat - Estriche

Anhydritestrich zählt zum „Baustellenestrich“, wird also vor Ort angesetzt und gegossen. „Anhydrit“ ist chemisch sehr nah mit Gips verwandt, kommt natürlicherweise in Gesteinen vor, kann aber auch durch Brennen von Gips oder chemisch hergestellt werden. Dem Anhydrit wird ein „Anreger“ zugesetzt, das sind Sulfate, Kalk oder Zement. Man erhält dadurch sogenannten „Anhydritbinder“. Der Anreger macht etwa 3-7 % des Anhydritbinders aus.
Beim Ansetzen vor Ort wird dem Anhydritbinder ein Zuschlagstoff zugesetzt, meist Sand oder Kies, und so erhält man Anhydritestrich. Viele Anbieter bieten auch Zusatzstoffe auf Kunststoffbasis („Kunstharz-Dispersionen“) an, die die Festigkeit erhöhen sollen. Solche Zusätze sollten, wenn überhaupt, nur nach den Vorgaben des jeweiligen Herstellers verwendet werden.
Anhydritbinder ist ein ausgesprochener Schnellbinder, was aber nur bei optimalen klimatischen Bedingungen zutrifft (nicht zu kalt, trockene Luft). Anhydritestriche sind empfindlich gegen ständig einwirkende Feuchtigkeit, und deshalb ungeeignet für Außen- und Nassbereiche. Bereiche, in denen mit Dampfdiffusion oder Feuchtigkeit zu rechnen ist, müssen eine Dampfsperre erhalten. Dampfdiffusion oder Feuchtigkeit führt häufig zu Schäden, wenn aufgrund der heutzutage üblichen kurzen Bauzeiten die Betondecke nicht ausreichend trocken ist und das überschüssige Wasser mangels einer Dampfbremse in die Estrichkonstruktion gelangen kann. Solche Schäden treten meist in Verbindung mit dampfdichten Belägen wie PVC, Linoleum, Gummi oder Teppichbelägen mit dichten Rückenausrüstungen auf. Es gehört nicht zur Prüfungspflicht des Bodenlegers, das Vorhandensein einer solchen Dampfsperre zu prüfen. Anhydritestriche sind grundsätzlich zu grundieren.

Trockenestriche

Trockenestriche sind Estriche die ohne Zugabe von Wasser hergestellt werden. Die Trockenestrichplatten bestehen in der Regel aus Holz, Gips oder Gipsfaser. Bei der Verarbeitung wird kein Wasser verwendet, so dass die Platten direkt mit Belag belegt werden können.

Sicht / Spachtelböden

Sicht bzw. Spachtelböden und eingefärbte Estriche werden nach unseren Erfahrungen bzw. evtl. vorliegenden Werksempfehlungen eingebaut. Sie sind keine Industriell vorgefertigten Böden, sondern handwerklich vor Ort hergestellte Unikate. Die Oberflächenbehandlung vergütet die Oberfläche und wird auf die jeweilige Nutzung abgestimmt. Der Charakter der Unikatböden erlangt im Laufe der Nutzung seinen gewollten Charme.

Kunstharzbeschichtungen

Beschichtungen sind Überzüge aus lösemittelfreien Reaktionsharzen, die im Allgemeinen gefärbt sind. Sie werden ausgeführt, um höhere mechanische Beanspruchbarkeit zu erreichen, als dies mit Versiegelungen möglich ist, und um Industrieböden mit einer staubfreien Oberfläche zu versehen, ihr Aussehen zu verbessern und ihre Reinigung und Pflege zu erleichtern. Die Dicke der Beschichtung beträgt zwischen 0,5 und 2 mm.

Kunstharzestriche

Solche Estriche werden eingebaut, wenn bei höherer Dicke die gleichen Anforderungen wie bei Belägen gestellt werden. Die Dicke der Kunstharzestrich beträgt zwischen 8 – 15 mm. Größere Dicken sind möglich.

Abdichtungen nach DIN 18195 IV (Bodenplatten)

Eine Abdichtung soll gegen Wasser und Wasserdampf abdichten. Je nach Wasserdruck bzw. Wasserdampfdruck muss die Abdichtung in Abhängigkeit vom Oberbelag auf Dauer unterschiedlich dicht sein.
Der Widerstand einer Abdichtung gegen Wasserdampfdiffusion wird durch die Wasserdampf - Diffusionswiderstanzzahl ausgedrückt.

Dampfsperren sind Materialien, die in einem bestimmten Anwendungsfall den Wasserdampfstrom sicher unterbinden.

Dampfbremsen sind Materialien, die den Wasserdampf einschränken, ihn aber nicht völlig verhindern. Dampfbremsen nach dieser Definition sind z.B. lose verlegte, überlappende PE- Folien entsprechender Dicke zur Unterbindung kapillaren Wassertransports. Diese Folien unterbinden den flüssigen Transport des Wassers und bremsen auch den Wasserdampfdurchgang, verhindern ihn aber nicht völlig.

Dünnschichtige Fußbodenheizungssysteme

Ein bestehender, tragfähiger Estrich kann mit geringem Aufwand mit Dünnestrich und einer Dünnschichtigen Fußbodenheizung nachgerüstet werden.
Durch eine geringe Estrichdicke, hohe Wärmeleitfähigkeit und eine sehr gute Rohrumschließung entsteht ein schnell reagierender Heizestrich mit kurzen Aufheizzeiten. Die gesamte Aufbauhöhe beträgt je nach System zwischen 20mm ( im Verbund ) bis 52mm ( schwimmend ).

Einsatzgebiete sind z.B. Wohngebäude, Bürogebäude und Arztpraxen bis zu einer Nutzlast von 3 kN/qm Flächenlast und 2 kN Einzellast.
Geeignete Fußbodenheizungen sind beispielsweise Kermi GmbH, Roth Werke GmbH und Uponor GmbH.

Thermozell Wärmedämm-Leichtbeton

TZ Leichtbeton ist ein anerkannter Höhenausgleich mit wärmedämmenden Eigenschaften. Es wird auch eine Tritt- und Körperschall verbessernde Wirkung erzielt. Bei klar definierten Anforderungen sind jedoch zusätzliche Maßnahmen, wie z.B. das Verlegen einer Trittschall – dämmplatte erforderlich. Alle bekannten Fußboden-Heizungssysteme – auch Hochtemperatursysteme – können direkt auf dem TZ Leichtbeton ( auf der Trennlage ) eingebaut werden.
Generell sollte TZ - Leichtbeton nur auf festen und tragfähigen Untergründen eingebaut werden.

Standartanwendungen:
- Ausgleich von Installationsleitungen
- Unter Trockenestrichen
- Höhenausgleich auf Holzbalkendecken
- Herstellen oder Ausgleich einen Gefälles.

Zudem entsprechende Spezialanwendungen.